Umwelt- und Klimaschutz

Umwelt- und Klimaschutz

Umweltleitlinien

Unsere SHEQ (Sicherheit, Gesundheit, Umwelt und Qualität)-Leitlinien als integrierte Richtlinie reflektieren das Engagement von Messer für den Umweltschutz. Messer richtet sich außerdem nach allgemeinen Umweltleitlinien.

Messer

  • stellt die wesentlichen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt fest und setzt sich substanzielle Ziele zur beständigen Verbesserung der Umweltverträglichkeit 
  • eduziert die unerwünschten Auswirkungen ihrer Produkte und Dienstleistungen auf die Umwelt 
  • reduziert Abfallentstehung und unterstützt Programme zur Vermeidung von Umweltverschmutzung
  • stellt Betriebsgrundsätze, Prozesse, Verfahren und Ressourcen für die Umsetzung ihrer Umweltleitlinien unter Beachtung der besten verfügbaren Technologie zur Verfügung
  • sensibilisiert die Mitarbeiter weltweit sowohl bei der Arbeit als auch zu Hause für ein umweltbewusstes Handeln 
  • befolgt Umweltrecht oder übertrifft dessen Anforderungen 
  • führt vor dem Bau neuer oder der Modifikation bestehender Anlagen Umweltverträglichkeitsprüfungen durch
  • pflegt eine offene und ehrliche Kommunikation mit allen Interessenvertretern und Nachbarn 
  • minimiert den spezifischen Energieverbrauch und verwendet, soweit möglich, Materialien im wirtschaftlich vernünftigen Umfang wieder.

Messer entwickelt und baut eigene Luftzerlegungsanlagen. Energieeffizienz ist bei der Auslegung ebenso ein Schlüsselaspekt wie die kostengünstige Beschaffung von Energie zum Betrieb der Produktionsanlagen. 

Das Ziel von Messer ist es, den spezifischen Energieverbrauch unserer Luftzerlegungsanlagen um jährlich 0,5 Prozent von 2010 bis 2020 zu senken. Das soll durch die bessere Auslastung unserer Produktionsanlagen, kontinuierliche Investitionen in noch effizientere Anlagen und zielgerichtete Projekte zum Thema Energieeffizienz erreicht werden. Seit 2014 ist in der Messer-Organisation eigens ein Global Energy Officer (GEO) für das Energiemanagement verantwortlich. Der spezifische Energieverbrauch konnte in 2018 wiederum deutlich gesenkt werden. Die Einsparung gegenüber 2017 beläuft sich auf 2,8 Prozent. Gründe dafür waren zum einen die höhere Auslastung bestehender Luftzerlegungsanlagen („LZA“) und das Ausscheiden einer ineffizienten LZA in Peru. Bereinigt man die Vorjahreswerte um die ausgeschiedene LZA in Peru, so ergibt sich eine vergleichbare Effizienzsteigerung von 1,2 Prozent. 

Die Optimierung der Strombeschaffung umfasst europaweite Ausschreibungen, langfristige Rahmenverträge und die kontinuierliche Beobachtung der Termin- und Spotmärkte. Ein zentraler Bereich für den Stromeinkauf bei der Messer Group GmbH unterstützt und berät unsere Landesgesellschaften beim Stromeinkauf und überprüft regelmäßig die Stromkosten im Rahmen einer Vergleichsanalyse. Auch der Einsatz von erneuerbaren Energien wird regelmäßig überprüft.

Emission von Treibhausgasen

Luftzerlegungsanlagen verarbeiten Umgebungsluft und produzieren keine toxischen oder umweltgefährdenden Emissionen. Selbst bei einer Abschaltung oder in einem Störungsfall werden nur natürliche Luftbestandteile emittiert. Unsere Produkte sind Gase, die entweder über Pipeline, über Tankwagen zur Befüllung von Kundentanks oder in Stahlflaschen komprimiert geliefert werden. Nur Flaschengase sind verpackte Produkte. Stahlgasflaschen werden in der Regel an den Kunden vermietet und nach dem Gebrauch leer zurückgegeben. Sie sind damit nach der erforderlichen Reinigung und Prüfung zu 100 Prozent wiederverwertbar und werden in der Regel über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren eingesetzt.

Die Summe der von uns emittierten Treibhausgasäquivalente weisen wir als CO2-Äquivalente (CO2e) aus. Die Umrechnung der Emissionsmenge erfolgt für 2018 erstmals pro Produktionsanlage. Die Treibhausgasäquivalente wurden für alle europäischen Produktionsanlagen anhand der Umrechnungsfaktoren der lokalen Energieanbieter auf Basis des Jahres 2017 ermittelt. Lediglich für China, Vietnam und die Tschechische Republik wurde auf die Umrechnungsfaktoren der International Energy Agency aus dem Jahr 2016 zurückgegriffen. Bei der Berechnung der Treibhausgase unterscheiden wir in direkte Emissionen (Scope 1) sowie indirekte Emissionen (Scope 2 und Scope 3) gemäß dem GHG (Green House Gases)-Protokoll. Scope 1 umfasst alle direkten CO2-Emissionen, die aus unseren Produktionsanlagen entstehen.

Trotz Effizienzsteigerungen steigen die absoluten CO2-Emissionen mit der Anzahl neuer Produktionsanlagen sowie durch höhere Auslastung. Die Verringerungen des spezifischen elektrischen Energieverbrauchs als größter Einflussfaktor auf die CO2-Äquivalenz von Messer kann durch den Energiekoeffizienten nachgewiesen werden. Die indirekten CO2-Emissionen bilden die Erzeugung des eingekauften Stroms ab (Scope 2).

Für den Betrieb unserer Produktionsanlagen wurden insgesamt 5.134 Gigawattstunden (GWh) Strom verbraucht. Im Jahr 2017 waren es 4.865 GWh. Während durch die Veräußerung der Geschäftsaktivitäten in Peru 86 GWh der dort eingesetzten LZA entfallen sind, ist der Stromverbrauch in China um 269 GWh angestiegen. Durch die große Nachfrage nach Luftgasen in Vietnam stieg auch dort der Strombedarf um 10 GWh. In Europa beziffert sich der Anstieg insgesamt auf 77 GWh, insbesondere durch den Betrieb unserer Anlagen in Deutschland (plus 14 GWh), in Serbien (plus 19 GWh) und Ungarn (plus 16 GWh). Gegenüber dem Vorjahr führte dies zu einer Steigerung der Treibhausgase um 177.553 Tonnen. 

Gleichzeitig konnte durch den Einsatz von grüner Energie in Österreich und in der Schweiz und der Aktualisierung der Treibhausgasäquivalente die Emissionen von Treibhausgasen reduziert werden. Insgesamt betrug die Reduktion 311.906 Tonnen. Die Scope 2 Treibhausgase erreichten im Jahr 2018 insgesamt 3.016.663 Tonnen, im Jahr 2017 lagen diese bei 3.151.015 Tonnen.  

Als indirekte Emissionen, die unter Scope 3 genannt werden, berücksichtigen wir konzernweit alle Emissionen, die nicht unter Scope 1 und Scope 2 fallen. Dazu gehören beispielsweise der Strom für Verwaltungsgebäude oder die Reisen der Mitarbeiter. Erstmals wurde für das Jahr 2018 in der Konzernzentrale und in den Tochtergesellschaften in Belgien, der Tschechischen Republik und in Ungarn ermittelt, wie lang der Weg der Mitarbeiter von ihrem jeweiligen Wohnort bis zur Arbeitsstätte ist und wie sie ihn zurücklegen. Die ermittelten Treibhausgase für den Arbeitsweg ergaben einen konzernweiten Durchschnittswert von 1,6 Tonnen pro Mitarbeiter. Treibhausgase des Scope 3, die 2018 durch den Zukauf von Industriegasen entstanden sind, betrugen 176.593 Tonnen. Insgesamt wurde für 2018 ein CO2-Äquivalenzwert von 199.493 Tonnen berechnet. 

Der gesamte CO2e-Ausstoß hat sich auf 3.375.723 Tonnen (Vorjahr 3.361.213 Tonnen) leicht erhöht. Der Koeffizient CO2e pro Euro Umsatz konnte deutlich reduziert werden und lag in 2018 bei 250 Kilogramm CO2e. Zum einen erzielte Messer Group einen deutlichen Umsatzanstieg, zum anderen wurden durch die Anpassung der Umrechnungsfaktoren pro Produktionsanlage die Treibhausgase deutlich reduziert.
 

Treibstoffverbrauch und sonstige Emissionen

Der Dieselverbrauch unserer Bulk- und Flaschenflotte lag in 2018 bei 30,2 Millionen Liter. Im Jahr 2017 waren es 29,6 Millionen Liter. Im Jahr 2018 fuhr unsere Flotte insgesamt 97,2 Millionen Kilometer im Gegensatz zu 95,7 Millionen Kilometer in 2017. Der deutliche Anstieg bei den gefahrenen Kilometern ist der starken Nachfrage nach flüssigen Gasen in China, Vietnam und Polen geschuldet. Der Durchschnittsverbrauch von Diesel stieg um 0,3 Prozent leicht an, und zwar von 0,309 Liter pro Kilometer in 2017 auf 0,310 Liter pro Kilometer in 2018. 

Messer betreibt in Kroatien, Tschechien, Serbien und China N2O-Anlagen zur Produktion von Lachgas. Dieses Gas wird in der Medizin, der Elektronik- und der Lebensmittelindustrie eingesetzt. In der Schweiz und in China betreibt Messer insgesamt sechs Wasserstoffanlagen. Gasförmig kann Wasserstoff in vielen Industriesegmenten eingesetzt werden unter anderem als Lebensmittelzusatzstoff, bei der Wärmebehandlung, als Energieträger oder auch als Treibstoff.

Insgesamt weisen wir einen CO2-Äquivalenzwert für den Treibstoff unserer Flotte und für die Emissionen von N2O und Wasserstoff (Scope 1) von 159.567 Tonnen CO2e aus. Im Jahr 2017 emittierten wir 141.839 Tonnen CO2e. 

Verbrauch von Wasser

Der Wasserverbrauch unserer Luftzerlegungsanlagen betrug in 2018 insgesamt 9,3 Millionen Kubikmeter; der Großteil dieses Wassers wird beim Kühlen der Verdichter der Luftzerlegungsanlagen genutzt. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg von 1,3 Millionen Kubikmetern, der im Wesentlichen durch Inbetriebnahmen neuer Anlagen entstanden ist.

Für die wichtigsten Produktionsverfahren, die bei Messer zum Einsatz kommen, Luftzerlegung, CO2-Reinigung und Verflüssigung, wird in der Prozessführung unmittelbar kein Wasser, zum Beispiel als Lösungsmittel, benötigt. Ein Prozesswasserbedarf ist daher nicht vorhanden.

Allerdings fällt bei den Prozessen, im Wesentlichen durch Verdichtung der Medien, eine große Menge an Wärme an. Diese Wärme wird üblicherweise mittels eines Kühlwassersystems abgeführt. 

In den meisten Anlagen kommt ein offener Kühlkreislauf zum Einsatz. Dabei zirkuliert Kühlwasser im Kreis, nimmt dabei die Wärme von den jeweiligen Quellen auf und gibt sie in einem offenen Kühlturm wieder an die Atmosphäre ab. Der offene Kühlturm ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Umlaufwassers verdunstet und ein weiterer Teil abgeführt wird, um eine Eindickung der nichtlöslichen Bestandteile, die Abschlämm-Menge, zu verhindern. Die Summe aus Verdunstungsverlusten und der Abschlämm-Menge muss dem System wieder als Frischwasser zugeführt werden. Dieses Zusatzwasser ist der einzige unmittelbare Wasserverbrauch bei den Produktionsverfahren. Die Zusatzwassermenge ist direkt abhängig vom Stromverbrauch einer Anlage und beträgt etwa zwei bis drei Kubikmeter pro Stunde pro Megawatt elektrische Leistung.

Müllerzeugung

Die Gesamtmenge an unschädlichem Müll lag in 2018 bei 24.707 Tonnen. Die Gesamtmenge an bedenklichem Müll lag bei 496 Tonnen.

Zertifizierungen der Energiemanagementsysteme

Unsere Verpflichtung zum Umweltschutz wird auch durch unser Qualitäts-Management-System reflektiert, das weltweit bei Messer Anwendung findet. Wir sind in 23 konsolidierten Gesellschaften nach ISO 14001 zertifiziert. 

Reduzierung von Treibhausgasen durch effizienten Einsatz von Industriegasen
Unsere Gase helfen unseren Kunden unter anderem dabei, ihre Produkte und Prozesse umweltfreundlicher zu gestalten. Im Jahr 2018 wurden 242 Tankanlagen bei Kunden neu installiert, in denen unsere Gase für umweltfreundliche Prozesse bereitgestellt werden. Im Jahr zuvor waren es 253 Tankanlagen. Doch auch unsere Rohrleitungs- und Flaschengase tragen dazu bei, Verfahren nachhaltiger zu machen.

Der Einsatz von Industriegasen hilft unseren Kunden, ihren eigenen Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. So werden durch die Rückgewinnung von gas- oder dampfförmigen Schadstoffen mit unserem DuoCondex-Verfahren etwa 1.000 Tonnen weniger, die Ozonschicht schädigende Stoffe in die Atmosphäre entlassen. Auch in anderen anwendungstechnischen Bereichen werden durch den Einsatz von Industriegasen Treibhausgase bei unseren Kunden verringert. Dieses Reduzierungspotenzial wird die Messer Group im Jahr 2019 für alle umweltrelevanten Verfahren ermitteln. Wir gehen davon aus, dass das Reduzierungspotenzial an Treibhausgasen bei unseren Kunden deutlich höher sein wird als die durch die Herstellung von unseren Industriegasen entstandenen Treibhausgase.

Rückgewinnung von Lösemitteln
Bei vielen industriellen Prozessen entstehen gas- oder dampfförmige Schadstoffe. Diese lassen sich durch Abkühlung mit tiefkalt verflüssigtem Stickstoff kondensieren, also verflüssigen und auffangen, und gelangen somit nicht in die Atmosphäre. Messer hat hierfür das DuoCondex-Verfahren entwickelt, mit dem eine solche Kondensation bei Temperaturen bis minus 160 °C möglich ist. Die Rückgewinnungsrate liegt in den meisten Fällen bei mehr als 99,9 Prozent. Im Idealfall kann das entstehende Kondensat wieder in der Produktion eingesetzt werden. Teilweise werden die zurückgewonnenen Stoffe auch aufgearbeitet, als Brennstoff verwendet oder einer kontrollierten Vernichtung zugeführt.

Diese Technologie kommt unter anderem beim Recycling von mehr als einer Million Kühlgeräten pro Jahr zum Einsatz. Dabei werden die im Isolationsschaum der Geräte gebundenen Treibgase (FCKW) freigesetzt, in den DuoCondex-Anlagen verflüssigt und anschließend unschädlich gemacht.

Auch die Unternehmen in der chemischen Industrie nutzen das DuoCondex-Verfahren. Es hilft ihnen, die Emissionsgrenzwerte einzuhalten und gleichzeitig durch die Wiederverwendung der kondensierten Stoffe Kosten zu sparen. Vor allem profitiert unsere Umwelt: Allein im Jahr 2018 wurden durch den erfolgreichen Einsatz des DuoCondex-Verfahrens bei unseren Kunden Treibhausgase von 500.000 Tonnen CO2-Äquivalent reduziert.

Deutschland: Energiebilanz durch EcoVap verbessert
Messer hat beim Spezialisten für Spezialdruck Constantia Flexibles die Ausschreibung für die Stickstoffversorgung im Wettbewerb mit dem vorherigen Lieferanten gewonnen. Der Kunde wurde unter anderem durch kompetente Beratung und ein energiesparendes Gasversorgungskonzept überzeugt. Der flüssige Stickstoff wird mit dem EcoVap-Verfahren verdampft. Hierbei wird die Stickstoffkälte in das vorhandene Kühlsystem eingekoppelt; das reduziert den Stromverbrauch der Kältemaschine. Damit verbessert sich die Energiebilanz des Unternehmens und die CO2-Emissionen sinken. Der Stickstoff wird zur Inertisierung des Trocknungsprozesses in UV-Härtedruckmaschinen verwendet. Er verdrängt den Luftsauerstoff, der das Aushärten der Kunststofffarben durch Polymerisation stören würde. Constantia Flexibles ist der weltweit viertgrößte Hersteller von flexiblen Verpackungslösungen für die Geschäftsbereiche Food und Pharma.

Schweiz: Trockeneis für sauberes Recycling
Ausgediente Stahlelemente aus dem Hoch- und Tiefbau sind ein wertvoller Rohstoff. Bevor das Material zur Wiederverwertung eingeschmolzen werden kann, muss es aber von oberflächlichen Verunreinigungen wie Lacken oder Farben befreit werden. Die Firma PSB Umweltservice in Stockach führt solche Reinigungsarbeiten unter Schutzatmosphäre durch und nutzt dafür Trockeneis-Strahlmaschinen von ASCO. Damit ist ein ebenso effizientes wie umweltschonendes Verfahren gewährleistet. Es werden keine zusätzlichen Reinigungsmittel benötigt, und es gibt weder Chemikalien noch verschmutztes Abwasser zu entsorgen.

Ungarn: E-Bikes rollen dank ungarischer Experten
Das E-Bike ist zweifellos im Trend. Vom Elektrorad für die Freizeit über das sportliche E-Mountainbike bis zum hilfreichen Lastenrad gibt es inzwischen Varianten für jeden Bedarf. Für die Großstadt der Zukunft kann es zudem eine umweltfreundliche Alternative für den täglichen Nahverkehr oder für Paketdienste sein. An einem der ungarischen Standorte von Bosch in Miskolc werden elektrische Antriebe für solche Bikes gefertigt und weltweit an 70 verschiedene Fahrradmarken geliefert. Beim Löten der Komponenten für die jüngste Antriebsgeneration stellt Stickstoff die inerte Atmosphäre sicher. 

Vietnam: Weltumwelttag
Am 26. Mai 2018 feierte Messer Haiphong in Zusammenarbeit mit der Hiep-Son-Grundschule den „Weltumwelttag“. Über 700 Schüler und Lehrer nahmen an der Veranstaltung teil, die unter dem Motto „Gemeinsam gegen Plastikmüll“ stand. 

Neben spannenden Aufführungen beteiligten sich die Schüler an Spielen zur Abfallsortierung, an Plakataktionen und an Vorträgen zum Umweltschutz. Ziel war eine höhere Sensibilisierung für Umweltschutzthemen und ein gemeinsames Eintreten für den Umweltschutz. 

RhineCleanUp-Day

Etwa 1.000.000 Kilogramm Müll gelangen jährlich über den Rhein in die Meere. Der 1.232,7 Kilometer lange Strom fließt von der Schweiz durch Deutschland über die Niederlanden in die Nordsee. Beim RhineCleanUp-Day am 15. September 2018 haben Kollegen von Messer in Krefeld zusammen mit 150 Bürgern der Stadt das Rheinufer von Müll befreit. Messer war Initiator des RhineCleanUp-Day in Krefeld; insgesamt nutzten über 10.000 Menschen in 59 Städten der drei Länder das Niedrigwasser des Spätsommers zum Müll sammeln am Rhein.

Earth Hour 2018: Messer schaltet für die Umwelt das Licht aus
Messer schaltete am 24. März 2018 um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht an all seinen Standorten in Deutschland – Bad Soden, Krefeld, Salzgitter und Siegen – aus. Mit dieser Maßnahme beteiligte sich Messer an der Earth Hour 2018.

Die Earth Hour ist eine weltweite Klima- und Umweltschutzaktion. Sie wurde 2007 in Australien ins Leben gerufen. Seitdem schalten jedes Jahr im März private und öffentliche Gebäude sowie Wahrzeichen für eine Stunde das Licht aus. Ziel der Earth Hour ist es, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Klimaschutz zu lenken.